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Carsharing: Der grüne Helfer gegen steigende Treibhausgasemissionen

Privates Carsharing ist das Paradebeispiel für Collaborative Consumption, also die Idee, Güter zu teilen statt sie zu verbrauchen – wider die Wegwerfgesellschaft! Dabei ist es logisch sein Auto mit seinen Mitmenschen zu teilen, steht das durchschnittliche Auto doch 23 Stunden am Tag ungenutzt da.

Studie der UC Berkeley

Die University of California in Berkeley hat 9500 Carsharingnutzer in Kanada und den USA befragt, um herauszufinden ob Carsharing einen Effekt auf die Emission von Treibhausgasen hat. Dabei stellte sich heraus, dass jeder einzelne zwar mehr Treibhausgase produziert hat, die Gesamtheit aber sehr viel weniger Treibhausgase ausgestoßen hat.


Wie kann das sein?

Die Forscher mussten sich jetzt fragen wie es sein kann, dass die Carsharingnutzer zwar mehr fahren, aber insgesamt viel weniger Treibhausgase produzieren. Die Antwort liegt nahe: Die Nutzer von Carsharing-Plattformen veränderten ihren gesamten Lebensstil so, dass sie weniger Langstrecken bewältigten, und stattdessen versuchen mit den geliehenen Autos kürzere Strecken zu fahren. Die ganze Studie findet Ihr hier.

Jetzt seid Ihr gefragt

Wie ist es bei Euch, habt Ihr auch das Gefühl nicht nur die Nutzung des Autos, sondern auch Euren Lebensstil revolutioniert zu haben? Schreibt uns auf Facebook Eure Gedanken zu diesem Thema.

 

Daniel