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Autos machen Leute

Das ist zumindest die kühne These von Georg Meck von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der eine Umfrage der Unternehmensberater von Progenium für faz.net bearbeitet hat. Bei dieser Umfrage stellten sich Autohersteller als echte Charaktermarken heraus. Wir stellen Euch fünf davon vor:

Porsche: Der gemeine Porsche-Fahrer gilt als humorloser Egozentriker, der die Straßen immer und überall für sich beansprucht. Die Umfrage bestätigte das Bild vom männlichen Porsche-Piloten, 87% der Befragten vermuten einen gut verdienenden Mann hinterm Steuer eines Porsches.

Ganz anders wird hingegen der VW-Fahrer wahrgenommen. Er ist ein freundlicher Normalbürger, zu 57% männlich und kein Freund allzu großer Experimente – zumindest wenn man der Umfrage Glauben schenkt. VW gilt als der Autobauer der Mitte, nicht zu arm, nicht zu reich, nicht zu dick und nicht zu dünn. VW-Fahrer gelten als die sympathischsten, dicht gefolgt von Audi-Fahrern.

Die VW-Rivalen von Opel werden die Ergebnisse der Umfrage ungern gehört haben, denn die Fahrer gelten als ernste Langweiler, die dicker und ärmer als der Durchschnitt missmutig durch die Lande fahren.

Für BMW passt das Bild der Befragten zum eigenen Marketingkonzept. Gutaussehend, jung und offen sind die BMW-Fahrer laut Umfrage. Nur die Sportlichkeit geht ihm ab, auch wenn gerade das ein Schlüsselthema für BMW ist, denn die Fahrer gelten als dicker als der Durchschnittsbürger.

Einen echten Imagewechsel hat Audi hingelegt. In den letzten Jahren mauserte man sich in Ingolstadt vom Rentnerwagen, zum symphatischen, attraktiven Auto, und das strahlt auch auf die Fahrer ab. Sie gelten als weltoffen und fröhlich, und legen der Umfrage nach weit mehr Wert auf Understatement als Mercedes-Fahrer.

Weitere Autofahrer-Typen findet Ihr auf dieser Seite. Diskutiert doch auf unserer Facebookseite darüber, ob Autos in Zeiten des Carsharings wirklich noch etwas über den Charakter der Fahrer sagen, wir freuen uns auf Eure Beiträge.

 

Daniel